Wer kennt es nicht: Da sitzt man unschuldig und absolut konzentriert im Büro am Schreibtisch und arbeitet so vor sich hin, aber plötzlich hat dein Körper Lust auf was anderes als arbeiten. Und mit „Lust“ meine ich auch genau das. Von jetzt auf gleich katapultieren dich deine Hormone in Paarungsbereitschaft während nichts und niemand in der Nähe ist, an dem du dich abreagieren könntest. WAS TUN?!

Ein Porno muss her. Es geht nicht anders. (Ihr kennt das, also verurteilt mich nicht.) Denn die tropfende Kaffeemaschine und der quietschende Bürostuhl alleine sorgen noch nicht für die richtige Stimmung. Tut jetzt pikiert, setzt euer „Ich-würde-das-niemals-machen-Gesicht“ auf und lest euch die Tipps durch, wie ihr klammheimlich bei der Arbeit einen Porno schauen könnt. Warum? Weil es Dinge gibt, die man wissen muss. (Für Notfälle. Man weiß ja nie.)

VOR der Session:

Zuerst ein wenig Grundwissen. Der bedachte Genießer nicht jugendfreier Videos weiß, dass zuallererst der Inkognito-Modus des Browsers (Chrome-Shortcut: Strg+Umschalt+N) inklusive AdBlock aktiviert werden muss. Wer wirklich auf Nummer sicher gehen will, kann das Fenster noch etwas verkleinern und gleichzeitig andere Fenster offen lassen, so fällt deine kleine Auszeit den nichtsahnenden Kollegen nicht beim ersten Blick auf.

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Quelle Käferbild: simo m. via Visual Hunt / CC BY-NC-SA // designed by Onlyyouqj – Freepik.com// BASH

Der nächste Schritt ist essenziell: Ton aus! Verbreitet sich ein leises, rhythmisches Stöhnen von deinem Schreibtisch im Büro, dann ist es mit den privaten Minuten ganz schnell vorbei (und eventuell auch mit dem Arbeitsplatz generell). Bevor du nun aber die Seite deines Vertrauens aufrufst, solltest du noch – wie im Straßenverkehr – einen Sicherheitsblick über die Schulter werfen. Nutze durch Schränke und Bildschirme verursachte tote Winkel, in die deine Kollegen nicht sehen können bzw. ändere deine Sitzposition entsprechend.

Übrigens: Wenn du nicht in einem Einzelbüro sitzt, sondern mit mehreren Kollegen eingepfercht bist, ist dieses kleine Masturbationszelt (auch „Wichszelt“ oder „Masturbatorium“ genannt) eine schöne Idee. Gut, man muss lernen, es unauffällig einzusetzen. Und sein Orgasmusgesicht in ein Pokerface verwandeln. (Profi-Tipp: Vor dem Spiegel üben.)

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Quelle: http://rebelart.net/tag/portable-masturbatoriums/

WÄHREND der Session:

Sind diese Vorbereitungen getroffen, steht dir und deinem schmuddeligen Lieblingsstreifen nichts mehr im Weg! Ab jetzt solltest du dich aber auch auf keinen Fall ablenken lassen. Denn wenn du die fröhlichen Rammler versehentlich vergisst und dein Kollege „nur mal kurz“ etwas nachschauen will…. ihr könnt euch den Rest denken. Zusatztipp: IMMER eine gute Ausrede parat haben. Zum Beispiel: „Ich muss das für die Arbeit tun.“ (Egal WO du arbeitest! :D)

Keine Chance? Dann bleibt nur noch eins…

Sollte es an einer oder mehreren Dingen in der Vorbereitung scheitern, dann verzage nicht! Es gibt noch eine Möglichkeit, trotzdem zum Ziel zu kommen, wenngleich diese etwas…hmm… merkwürdig ist. Ihr kennt die Regel: Wenn es der Chef macht, ist es okay. Hebt also eure Beziehung zum Chef auf ein so intimes Level, dass ihr ein Alibi-Meeting in gemeinsamen Pornokonsum verwandeln könnt. Anfangs vielleicht etwas unangenehm, aber was tut man nicht alles, wenn das Hosenzelt nicht abgebaut werden will. Ansonsten – und das ist wohl die perfekte Lösung – besteht für dich ja eventuell sogar die Möglichkeit, Homeoffice zu machen. In dem Fall: Glückwunsch! Das ist der Jackpot!

Schlusswort: Gern geschehen. 😉