Die Erfindung des Smartphones führte nicht nur dazu, dass wir zu bemitleidenswerten Smartphone-Zombies wurden, sondern auch dazu, dass diese Zombies mit einem Mal Bilder von ihren Zombie-Schwänzen aus ihrem Zombie-Bett um die Welt schicken konnten – oftmals zum Entsetzen jeder Empfängerin. Die Frage ist daher: Kann ein Dickpic eigentlich auch gut aussehen? Die Antwort schon im Voraus: Ja, kann es. Um die Kunst eines stimmungsvollen Dickpics zu meistern, sind jedoch einige Dinge noch wichtiger als die Länge des Lümmels selbst…

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Ihr habt es also geschafft. Die Dame eurer Wahl lässt keinen Zweifel mehr daran: Sie will ein Dickpic! Yeah! Ich meine… ähh… Und jetzt?!
Obwohl sich wohl quasi jeder Mann insgeheim wünscht, Dickpics zu versenden, stehen die meisten wie eine Kuh vor dem Auto, wenn sich wirklich mal die Möglichkeit ergibt. Damit die Gefühlslage der Empfänger*innen deiner Dickpics jedoch nicht in Sekunden von Interesse auf Ekel wechselt, gibt es hier ein paar freche Ideen, die ein langweiliges, schlechtes Dickpic zum echten Penisporträt machen können!

9 Tricks für ein megamännliches Glamour-Glied:

  1. TÖTE DEN WALD!
    Zuallererst solltest du – wenn noch vorhanden – deinen wuchernden Privatwald aus Schamhaaren schnellstmöglich und gründlich entfernen. Haarfreie Genitalien sind nämlich nicht nur gerade modern, sondern lassen deinen Willy auch um einiges größer (und ästhetischer) aussehen!
  2. LICHT AUS, SPOT AN!
    Als nächstes solltest du dich um passende Beleuchtung deines rasierten Models kümmern. Egal, ob die Queen von England oder dein Schniedel porträtiert wird – das richtige Licht macht viel aus! Größere Hautunreinheiten (scheiß Syphilis…) sollten – ganz queen-like – zumindest am Anfang versteckt werden.
  3. VORDERGRÜNDIG HINTERGRÜNDIG SEIN!
    Leg dich nicht vor deinen Herd. Oder vor deine Toilette. Oder auf einen schmutzigen Teppich. (Ist weniger ausgedacht als ihr denkt.) Denn: Auch der Hintergrund muss stimmen – ein kuscheliges Bett, ein stylisches Sofa oder ein farbenfroher Sonnenuntergang runden das ganze Dickpic noch ab.

    Photo credit: yaybiscuits123 via Visualhunt.com / CC BY

    Photo credit: yaybiscuits123 via Visualhunt.com / CC BY

  4. MINDESTENS HALBMAST, MATROSE!
    Bevor du die Kamera in die Hand nimmst, solltest du zuerst das Objekt der Begierde in die Hand nehmen und aus dem schlaffen Lümmel das beeindruckende Biest machen, das in ihm schlummert! Mindestens Halbmast sollte der Gute schon haben, denn mal ehrlich: Schlafende Würmchen sind nur so semi-sexy.

    Das Shooting beginnt…

  5. LÜG NICHT!
    Es gibt tatsächlich Männer, die den Versuch unternehmen, Bananen oder fremde Dickpics als ihre eigenen zu verkaufen. Bitte, sei keiner dieser Männer.
  6. VOGEL ODER FROSCH?
    Photo credit: Franie Frou Frou via Visual Hunt / CC BY-NC-ND

    Photo credit: Franie Frou Frou via Visual Hunt / CC BY-NC-ND

    Es stellt sich nun die Frage nach der Perspektive. Von oben? Von unten? Oder von der Seite? Jeder Blickwinkel hat seine Vor- und Nachteile. Sofern ihr keinen professionellen Dickpic-Photographen (Marktlücke!) angeheuert oder ein Stativ zur Hand habt, schaut einfach, von welcher Position ihr euren Rabauken am besten in Szene setzen könnt. Einige Menschen schwören dabei auf Bilder, deren Bildfläche komplett vom Schniepel ausgefüllt sind. Auch, wenn das sicherlich gut hervorhebt, wie gut dein bestes Stück generell im Ausfüllen von Dingen ist, ist sowas von einem rein ästhetischen Standpunkt her aus trotzdem eher fragwürdig.

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  7. GLÄNZENDE AUSSICHTEN
    Jeder Penis kann dabei durchaus von kleinen Gimmicks unterstützt werden. Ein eventuell vorhandenes Sixpack kann dein nächstes Dickpic genau so aufwerten wie eine kleine vorher mit Créme durchgeführte Hautpflege, die deinen kleinen großen Mann edel glänzen lässt.
  8. HUMOR IST DAS A UND OOOOOH!
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    Ist die geplante Empfängerin humorvoll, kann eine kleine Schleife (oder ein kleiner Hut) das ganze noch weiter aufpeppen!

  9. ACHTUNG!
    Ein letzter Profi-Tipp: Wenn dein Bild so perfekt ist, dass du es unbedingt speichern musst, dann tu es nicht – NIE! MALS! – auf dem Handy! Man weiß nie, in wessen Händen das noch landen wird… („Mama, schau mal Urlaubsfoto.“ Swipe. Dickpic.)

Wenn ihr all das berücksichtigt, dann könnt ihr euch beim Versenden eures Pimmel-Portraits relativ sicher sein, dass der/die Empfänger*in es ein paar Momente später kaum erwarten kann, bald mehr als nur euer Talent als Photograph zu testen…