Mal wieder Eis essen. Mal wieder für sich sein und nur an die eigenen Bedürfnisse denken… – ja, Muttersein ist eine Herausforderung. Und die jeden Tag zu meistern, erfordert Geduld und Ausdauer. Sich selbst kleine Pause zu gönnen ist richtig und gut… – doch was diese Mutter aus Phönix (Arizona) tut, um sich eine Auszeit von ihrer kleinen Tochter zu nehmen, löst pures Entsetzen aus. Denn nur um ein Eis mit ihren Freunden essen zu können, musste ihre Tochter einen hohen Preis zahlen…

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In die Wüste schicken.

„Ich könnte für Eis morden“ wird oft gesagt. Richtig, GESAGT. Aber wer meint sowas schon ernst?! Die 23-jährige Ashley A. setzte ihre einjährige (!) Tochter in der Wüste aus, und ging danach seelenruhig ein Eis schlecken. Was sich wie ein schlechter Scherz anhört, ereignete sich tatsächlich. Als Ashley nach vier Tagen  (wo war sie bloß noch?!) wieder kam und nach ihrer Tochter sah, war diese bereits verstorben. Satt Reue oder Besinnung zu zeigen, versteckte sie einfach den Leichnam ihrer Tochter in einem Tierbau.

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Falsche Entscheidung.

Hätte man das verhindern können? JA! Als Ashley ihr Baby auf die Welt brachte, wurden im Blut des Kindes Rückstände von Crystal Meth gefunden, sodass der Mutter das Sorgerecht entzogen wurde und das Kind in die Obhut des Jugendamtes gegeben wurde. Doch zwei Monate bevor das Kind starb, erhielt die Mutter das Sorgerecht zurück. Wie es sich herausstellte, war dies ein fataler Fehler

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Nicht genug…

Diese schreckliche Tat ereignete sich im vergangenen Jahr im September. Vor kurzem wurde das Urteil ausgesprochen. Wegen absichtlicher Tötung des Kindes wurde Ashley zu 20 Jahren Haft verurteilt.

„Das Kind hatte zweifellos Angst und befand sich in körperlicher Not. Die Person, die sie am meisten gebraucht hätte, war ihre Mutter. 20 Jahre sind einfach nicht genug.“ – Bernadine Martin, Staatsanwaltschaft

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