„Sie schlich sich langsam in mein Schlafzimmer als ich schlief. Dann zog sie mir die Hose aus und massierte mein Glied mit ihren kleinen Händen bis es steif wurde und bestieg mich. Dabei muss sie schwanger geworden sein.“ So oder so ähnlich lautete die Theorie des angeklagten Justin A. aus Springfeld. Er wird beschuldigt, ein 11-jähriges Mädchen geschwängert zu haben. Was wirklich hinter dieser dreisten Aussage steckt und wie schrecklich das kleine Mädchen Monate lang leiden musste, erfahrt ihr jetzt.

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Erst vergewaltigen, dann beschuldigen.

Wie viel kann ein kleines Mädchen ertragen? Die 11 Jährige wurde in den vergangen 18 Monaten sexuell belästigt und missbraucht. Er hatte sie immer wieder unter Druck gesetzt, nichts zu verraten. Doch die Kleine hielt es nicht mehr aus. Sie fasste ihren ganzen Mut zusammen und vertraute sich der Freundin ihrer Mama an.

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Schwanger – und erst 11 Jahre alt

Als sei all das nicht genug, wurde das kleine Mädchen auch noch schwanger von ihrem Peiniger. Sie war im vierten Monat, als ihr grausames Schicksal ans Tageslicht kam. Inzwischen wurde die Schwangerschaft abgebrochen und Gewebeproben für ein DNA-Test genommen.

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Ausreden über Ausreden

Von Reue keine Spur. Bei der Festnahme wies der Täter alle Vorwürfe ab. Stattdessen beschuldigte er sogar einen Verwandten der Kleinen, sie jahrelang missbraucht zu haben. Als bekannt wurde, dass das Mädchen schwanger war, legte er seine geschmacklose Theorie offen, das Mädchen hätte sich an ihm vergangen als er schlief…Geht’s noch?! Ausreden hin oder her: Zumindest darf er sich dem Mädchen und seiner Familie nicht mehr nähern und das hoffentlich für immer. Das endgültige Urteil ist jedoch noch nicht gesprochen.

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