Es gibt ein Handbuch, das beschreibt, wie man Sexsklaven am besten vergewaltigt, verprügelt und erniedrigt. Kein Witz. Die Verfasser des Regelwerks sind die Anführer des Islamischen Staats. In einer ausführlichen Anleitung hat die fanatische Terrormiliz festgelegt, wie ihre Kämpfer verschleppte Frauen zu behandeln haben. „Darf ich Sex mit einer minderjährigen Entführten haben?“ „Wie viel Prügel ist erlaubt?“ Die Antworten liefert ein perverses Handbuch, das Menschen verachtender nicht sein könnte. Mehr zu dem abstoßenden Regel-Katalog und wie der IS seinen Terror mit Menschenhandel über Whatsapp finanziert, erfährst du hier!

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Kranke Regeln für jede Lebenslage

Das widerliche Handbuch des IS legt in Frage-Antwort-Form fest, wie die Männer der Terrormiliz mit verschleppten Frauen umzugehen haben. Schließlich entführten IS-Krieger in den letzten Jahren allein 7.000 jesidische Frauen. Seitdem fristen sie ein menschenunwürdiges Dasein als Sexsklavinnen. Und bei der Sklavenhaltung wollen die Terroristen natürlich nicht in Konflikt mit ihrer fanatisch, religiösen Lebensweise geraten.

Frage: „Darf man Sex mit einer Sklavin haben, die noch nicht in der Pubertät ist?“

Antwort: „Man darf mit einer Sklavin auch vor der Pubertät Sex haben, wenn diese dafür bereit ist. Andernfalls kann man sie auch ohne Geschlechtsverkehr genießen.“

Ist eine Gefangene noch Jungfrau, darf sie sofort nach der Entführung vergewaltigt werden. Falls nicht, muss ihr Peiniger vorher ihre Gebärmutter reinigen. Auch Prügel und Erniedrigungen sind reglementiert: Schläge aus disziplinarischen Gründen sind erlaubt. Nur nicht ins Gesicht. Das ginge ja zu weit.

Menschenhandel via Whatsapp

Sobald ein Entführer nicht weiter an seiner Sklavin interessiert ist, darf er sie weiterverkaufen. Innerhalb des IS gibt es eine gigantische Datenbank von entführten Frauen, die dort als Ware angeboten werden. Riesige Whatsapp-Gruppen werden dabei zum Marktplatz für den Menschenhandel.

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Knarre gegen Sex-Dienerin? Das ist im IS ein gern gesehener Deal. Die schönsten Frauen sind allerdings den Anführern der Terrormiliz vorbehalten oder werden an reiche Männer aus den Golfstaaten verschachert. Der Handel mit Sexsklavinnen ist damit eine lukrative Einnahmequelle für den Islamischen Staat. Wie praktisch.

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Keine Hoffnung für die Opfer

Das perverse Regelwerk lässt nur erahnen, welche grausamen Qualen Frauen in Gefangenschaft des IS jeden Tag durchleben müssen. Für sie ist es fast unmöglich, den Fängen der Terroristen zu entfliehen. Zudem gehen die meisten Opfer durch die Hände zahlreicher Besitzer und werden innerhalb weniger Jahre hunderte Male vergewaltigt. Die traurige Realität: So lange der IS besteht, gibt es leider auch nur wenig Hoffnung auf ein Ende seiner widerlichen Verbrechen gegen Frauen.

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