„Du willst Kaffee? Dann nimm ihn dir gefälligst selbst!“ Der Pfleger knallt dem alten bettlägerigen Mann die volle Kaffeetasse vor die Nase. Mit aller Kraft streckt der alte Mann seine Hände nach dem Kaffee aus. Zitternd führt er sich diesen zum Mund, doch die Kraft lässt nach und der heiße Kaffee landet auf seinem Körper, färbt sein Bettzeug braun, durchtränkt sein dünnes Nachthemd. Er stöhnt schmerzvoll auf. „Dummer Idiot!“ beschimpft ihn der Pfleger und verlässt das Zimmer. Diese Szene ist leider keine Fiktion, sondern in einigen Pflegeheimen die bittere Realität. Wehrlose Patienten werden erniedrigt und gequält. Besonders schlimm war der Fall in einem privaten Pflegeheim in Österreich. Was die Patienten dort erlebten, grenzte an Unmenschlichkeit…

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Grausamkeit ohne Grenzen

Erniedrigungen und Quälerei standen in dem niederösterreichischen Pflegeheim scheinbar an der Tagesordnung. Den Patienten wurde Haarspray ins Gesicht gesprüht und sogar Kot in den Mund gestopft. Während der „Aromatherapie“ wurde den wehrlosen Patienten scharfer ätherischer Alkohol in die Augen und um den Genitalbereich eingerieben. Haben diese Pfleger gar kein Gewissen?!

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Endstation Pflegeheim

Bauchgurte, Bettgitter und Extremitätenfixierungen. Dies ist keine Beschreibung einer Folterkammer, sondern eines Altenheims. In einigen Pflegeheimen werden auf Fixierungen zurückgegriffen. Angeblich dienen sie der Sicherheit der Patienten, damit diese nicht stürzen, doch die Wahrheit sieht anders aus. Die Patienten werden teilweise gegen ihren Willen fixiert und damit ruhig gestellt. Sie werden ihrer Freiheit beraubt und das tagtäglich bis zu 24 Stunden.

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Nicht nur im Heim…

Solche Fälle spielen sich nicht nur in Pflegeheimen ab, sondern auch zu Hause, wenn Familien einen Pfleger extra zu sich holen. Zuletzt sorgte ein Video für großes Aufsehen. Eine versteckte Kamera filmte wie eine Pflegerin aus Buenos Aires eine 94-Jährige Frau immer wieder schlug, trat und sie anschrie. Erst als die Pflegerin mit dem Video konfrontiert wurde, gestand sie ihre grausame Tat.

Warum Pfleger nicht pflegen…

Personalmangel führt zu Zeitmangel und Zeitmangel stresst das Personal. Gestresste Pfleger reagieren oftmals aggressiv und genervt. Sie lassen ihren Frust und ihre Wut an die Patienten aus. Leider Gewaltsam. Können wir jemals unsere Familienmitglieder guten Gewissens einem Pfleger überlassen? Das fällt nach diesen Geschichten leider wirklich schwer.

(Anm. d. Red.: Trotzdem gilt, wie in jedem Beruf: Schwarze Schafe gibt es überall – und die muss man finden und aussortieren. Umso toller, dass es viele gute Pfleger gibt, die liebevoll mit den Menschen umgehen. Vor euch ziehen wir den Hut. Ihr verdient den größten Respekt!) 

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 (Symbolbild) Photo credit: Captivating World via VisualHunt.com / CC BY-SA