Pornos sollen Spaß machen – sowohl unseren Geschlechtsteilen als auch unserem Lachzentrum. Was auch sonst haben die Texter dieser kreativen Kracher erreichen wollen, als sie sich „Alice im Ständerland“, „Der Club der roten Fister“, „Edward mit den Penishänden“ und „Es riecht nach Pipi im Takkatukkaland“ ausdachten? Ja gut, die Titel dieser Pornos sind lächerlich. Und platt. Und vulgär. ABER sie zaubern uns auch ein freudigerregtes Grinsen ins Gesicht – und das sogar schon VOR ihrem eigentlichen Auftrag. Bereits seit dem legendären Porno-Ping-Pong von Joko und Klaas ist die audiovisuelle Wichsvorlage sowieso salonfähig geworden. Deshalb: Sucht euch schnell den coolsten Menschen in eurer Umgebung und lest euch laut diese verflucht erotischen Pornotitel vor. Wie viele schafft ihr, ohne zu lachen?

*Anmerkung der Redaktion: Für Bauchschmerzen vom Lachen übernehmen wir keine Haftung.*

  1. „Dornmöschen“
  2. „Das fickende Klassenzimmer“
  3. „Die Prinzessin auf der Eichel“
  4. „Das Fotzen-Florett“
  5. „Möses“
  6. „Kevin allein im Puff“
  7. „Bananenfick in Mosambik“
  8. „Sauerei auf der Bounty“
  9. „Blowing for Columbine“
  10. „Trümmerfrauen ficken besser“
  11. „Nackt, zerhackt und angekackt“
  12. „Wildlecker’s Scherzhupen – Die Dinger machen Töne“
  13. „Gaywatch -Die Riesenschwänze von Malibu“
  14. „Das Mösenparadies: Majo im Gesicht, piss mich sauber“
  15. „Ficki und Fotzi im Bumsbomber nach Bangkok“
  16. „Kuck‘ mal wer da schluckt!“
  17. „Fickfete für den Fotzenfigaro“
  18. „Frau Antje verkauft auch Eichelkäse“
  19. „Analmetzger – Steck mir deine Wurst in den Arsch“
  20. „Spritzgebäck vom Fickolaus“

 

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Und weiter geht’s!

Immens beliebt sind Anspielungen auf bekannte Filme, Regisseure und Autoren, mit denen man eine ganze Latte (pardon) an masturbierenden Filmfans anspricht.
Neben Tarantino-Verweisen („Fill Jill“, „Pulp Fickschön“) finden sich auch Stephen Kings „Fickhof der Muschitiere“ und „Alfred Fistcocks – Die Vögeln“. Auch Kult-Filmreihen („Tatort Toilette: Exzesse mit der Klofrau“), Oscar-Abräumer („Bens Huren“), Eastwood-Hits („Für eine Handvoll Sperma“), Charlie Chaplin („Der große Ficktator“), Steven Seagal („Zum Löten freigegeben“) und Bill Murray („Und täglich schmerzt der Rüssel mir“) werden durch den… öh… Kakao gezogen…

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Photo credit: Thomas Hawk via VisualHunt.com / CC BY-NC

Besonderes Augenmerk liegt merkwürdigerweise auf Kinderfilmen – vielleicht, weil das ein wenig Unschuld in die Welt der Pornografie bringt? Jedenfalls darf man sich daher auch „Pornocchio“ (was da wohl passiert, wenn der lügt?), „Dr. Do-her-a-little“, „Analdin und die wunde Schlampe“, „Arielle, die Nicht-mehr-Jungfrau“, „Scheidi und der Einöli“ oder „Räuber Fotzenglotz“ ansehen.

Darüber hinaus erwarten die Sex-Selfies dann aber natürlich auch eine gewisse Beziehung des Titels zur eigentlichen Handlung der Geschichte. Wer sich „RoboCock“ anschaut, erwartet wohl einen recht mechanischen, unkaputtbaren Roboter-Rammler, bei „Bonnie in Clyde“ könnte man sich vorstellen, dass das Pärchen gleich in mehrfacher Weise durchlöchert wird. Der hobelnde Cineast freut sich, wenn er „Schwanz der Vampire„, „Der Pimmel über Berlin“ oder „Spiel mir am Glied mit Kot“ zu Gesicht bekommt. Na gut, bei letzterem spielt dann auch noch die Komponente mit, möglichst eine Affinität zu Notdurft im Liebesspiel zu haben.

Für die „speziellen“ Vorlieben…

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Besondere Vorlieben verlangen nämlich auch nach besonderen Titeln, denn man hat schließlich keine Zeit zu verlieren bei der Filmauswahl! Special-Interest-Anhänger dürften daher glücklich sein mit Bezeichnungen wie „Das Windel-Gesindel„, „Die Speckbrigade – Sex hundert Kilo Wollust„, „Durchfall extrem – jetzt kommts dick„, „Porn Wars – Periode I: Die dunkelbraune Bedrohung“ oder „Oma Rose, 98, fickgeil und nicht totzukriegen„. (Ja, der letzte ist WIRKLICH daneben. Aber ich habe gelacht. Schande über mein Haupt.) 

Was lernen wir daraus? Dass Porno eben NICHT gleich Porno ist. Er ist vielschichtig, humorvoll und fängt seine jeweilige Zielgruppe perfekt ein. Möglicherweise sind Pornos damit eventuell doch origineller und einfallsreicher als Filme ohne Gevögel? Eine schöne Vorstellung…

 

Gifs via Giphy.com