Elf Tage – vier tote Teenager. Eine grausame Serie von makaberen Leichenfunden erschütterte 2016 eine Kleinstadt vor den Toren New Yorks. Die Überreste der vermissten Teenies wurden in Gärten und Wäldern gefunden – brutal mit einer Machete geschlachtet, zerstückelt und lieblos vergraben. Von zwei Opfern waren nur noch die blanken Skelette übrig. Was steckte hinter den Morden an den vier Jugendlichen, die alle die gleiche Schule besuchten? Die unglaubliche Geschichte lest ihr jetzt…

Symbolfoto: Credit: dynamosquito on Visualhunt.com / CC BY-SA

Michael, Jefferson, Jorge und Justin. Das sind die Namen der vier Jugendlichen im Alter von 16-20 Jahren, deren verstümmelte Körper man im September 2016 innerhalb weniger Tage in einem Vorort von Long Island, New York fand. Justin war der Sohn ecuadorianischer Einwanderer, Michael, Jefferson und Jorge flohen vor wenigen Jahren vor Banden-Kriegen in Honduras und Ecuador. In den USA fühlten sie sich sicher. Sie dachten, sie hätten die Schrecken willkürlicher Gang-Brutalität hinter sich gelassen. Doch nun, mehrere Tausend Kilometer von ihrer Heimat entfernt, fielen sie endgültig wahlloser Gewalt zum Opfer. Die traurige Ironie: Ihre Killer waren Mitglieder einer Latino-Bande, der brutalen MS-13 Gang.

Schüler Brutale Killer

Der Einfluss von MS-13 ragt bis in die Schulen New Yorks. Die immer jüngeren Mitglieder kassieren Schutzgeld von Mitschülern und schwingen sich zu Diktatoren auf dem Pausenhof auf. Die vier Freunde versuchten alles, um den Kriminellen aus dem Weg zu gehen. Irgendwann gingen sie nicht mehr zur Schule. Aus Angst. Doch der Mordlust von MS-13 konnten sie nicht entfliehen. Der Latino-Gang passte es nicht in den Kram, dass sie ein gesittetes Leben fernab von Bandenkriminalität führen wollten. Deshalb schlachteten sie die vier Jungs eines Nachts in einem Wald ab. Ohne Skrupel. Und ohne wirklichen Grund.

Titelbild: Symbolfoto: Photo by milos milosevic on Visualhunt.com /  CC BY