Ein hysterisches Pferdewiehern ist zu hören, bis die Betäubungsspritze grob angesetzt wird. Es wird leiser bis es letztlich verstummt. Nun ist das Pferd gefügig. Stroh und Heu werden behutsam auf dem Stallboden verteilt, denn schließlich sollen es beide gemütlich haben, wenn das Liebesspiel beginnt. Das Liebesspiel zwischen einem Pferd und einem Menschen. Einem Menschen, der weiß, dass er zoophil ist und sich zu Tieren sexuell hingezogen fühlt. Vor zwei Jahren war so etwas noch okay in Dänemark. Aber wurden nach dem Verbot wirklich alle Tierbordelle geschlossen? Was Politiker damit zu tun haben, wie viel der Sex mit Tieren kostet und wie das alles tödlich enden kann, lest ihr jetzt.

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Pferd oder doch lieber Hund?

Volle Bustouren direkt zum Tierbordell. Angeblich keine Seltenheit im zoophilen Sextourismus unter denen sich sowohl Männer als auch Frauen wiederfinden. Für Neulinge gibt es vorweg noch eine kurze Einführung, wie sie das Pferd während des Geschlechtsverkehrs am besten nehmen sollen. In einigen Bordellen werden die Hunde sogar so abgerichtet, Frauen zu besteigen. Für ca. 85 Euro kann man sich mit Hunden vergnügen während der Sex mit Pferden ca. 175 Euro kostet.

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Tierischer Spaß… – oder?!

Ob Schwein, Hund oder Pferd – für jeden soll etwas dabei sein. Wir reden hier nicht von der Anschaffung verschiedener Bauernhoftiere, sondern von Sexsklaven. So lange man dem Tier keine nachweislichen Schmerzen zufügt, sei alles Ordnung, heißt es. „Untermauert“ wird dies mit einer Studie, dass Tiere beim Sex mit Menschen angeblich Spaß empfinden können. Diese Studie wurde oft von Politikern und Befürwortern zitiert, doch es gibt keine klaren Verweise, wo diese Studie zu finden ist. Und wie soll diese Untersuchung überhaupt ausgesehen haben? Sicher nicht mit einem einfachen Fragebogen zum Ankreuzen…

 

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Tödlicher Preis

Aber ist der Sex mit Tieren ungefährlich? Nicht ganz. In Washington riss der Dickdarm eines Mannes als er Sex mit einem Pferd hatte. Ein anderer tödlicher Fall ereignete sich angeblich mit einer Frau, die einen allergischen Schock auf das Sperma des Hundes erlitt und daraufhin starb. Ob das alles wirklich so passiert ist, sei dahin gestellt. Fakt ist: Sex mit Tieren sollte grundsätzlich verboten werden und das nicht nur aus gesundheitlichen Gründen.

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Legal. Illegal. Egal?

Seit 2013 ist in Deutschland der Sex mit Tieren verboten. Schätzungsweise gibt es in Deutschland sechs Millionen zoophile Menschen. Nach dem Verbot wichen viele Deutsche in die Nachbarländer aus. Besonders in Dänemark blühte das Geschäft mit den Tierbordellen auf – bis 2015. Doch was ist eigentlich die Strafe für Tiersex? Wer das Gesetz bricht, rechnet (lediglich) mit kurzen Haftstrafen oder niedrigen Geldstrafen.

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Ob das die Leute wirklich davon abhält? Keine Ahnung, aber in anderen Ländern wie Finnland ist der Sex mit Tieren weiterhin erlaubt. Es wird vermutlich immer einen Weg geben, seine besonderen Bedürfnisse zu befriedigen. Wenn nicht in Deutschland, dann eben in Finnland!

Quellenverweise: 
20min
Welt
CONTRA MAGAZIN
SRSLYNEWS
Badische Zeitung
heise.de

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