Die Party findet in eine Essener Wohnung statt. Unter den Gästen sind zehn Männer, vier Frauen und zwei Hunde. Als Birgit ihre Jeans auszieht, geht es endlich richtig los. Sie setzt sich auf’s Bett, neben ihr der Schäferhund Cash. Sie rangelt mit dem Rüden und flüstert ihm immer wieder ins Ohr. Ab und zu hält sie inne, um sinnliche Blicke mit dem Tier auszutauschen. Die übrigen Gäste haben sich am Bett versammelt. Manche der Männer beginnen zu masturbieren. Birgit trägt jetzt nur noch ein T-Shirt und greift dem Hund zwischen die Hinterbeine. Zärtlich stimuliert sie sein Geschlechtsteil. Erst beginnt Cash ihre Hand zu rammeln, dann streckt Birgit ihm ihren Unterleib entgegen. E-kel-haft! … Was hinter den perversen Zoophilie-Partys steckt und wieso Sex mit Tieren in Deutschland nicht strafbar ist, liest du hier!

Symbolfoto: Photo on Visual Hunt

Perverse mit Prinzipien

Die meisten Tier-Sex-Partys werden online organisiert. Gut versteckt in doppeldeutigen Internetforen. Den Zoophilen sind Regeln wichtig. Singles sind auf ihren Partys nicht gerne gesehen und bevor man sich zum gemeinsamen Tier-Sex trifft, tastet man sich auf unverbindlichen Meet&Greets ab. Erst danach ist man bereit, sich bei Orgien der gemeinsamen Vorliebe hinzugeben. Angeblich steht für sie nämlich das Wohl der Tiere im Vordergrund.

Symbolfoto: Photo via Pixabay

Deutschland, Paradies für Hundef*cker

In Deutschland ist Sex mit Tieren nicht grundsätzlich Verboten. Erst wenn ein Tier „zu artwidrigem Verhalten gezwungen oder abgerichtet“ wird, verstößt man gegen das Gesetzt. Im Klartext: Wenn ein Hund im Spiel freiwillig anfängt, jemanden zu rammeln und man es zum Verkehr kommen lässt (so wie Birgit), ist das keine Straftat. Pervers.

Symbolfoto: Photo via Pixabay

„Ich mache das, weil ich Hunde liebe.“

Zoophile versichern immer wieder, dass sie Tieren als Sexpartnern auf Augenhöhe begegnen. Sie wollen sie nicht zum Sex zwingen, sondern eine gleichberechtigte Bindung eingehen. So schlafen sie angeblich nicht aus Not-Geilheit, sondern aus Liebe und Zuneigung mit Tieren. Egal, was der Grund ist – Wenn ein Dutzend Menschen einen Hund beim Sex mit einer Frau angaffen und dabei geil werden, hat das nichts mit Würde und Zuneigung zu tun, sondern ist einfach nur krank!

Quellenverweis:
metro.co.uk
exberliner.com

Titelbild: Symbolfoto: Photo by Tobyotter on Visual Hunt /  CC BY