„Kommt mich abholen!“, flehte das vierjährige Mädchen ihre Großeltern an. Sie wollte nicht bei ihrem Vater bleiben. Ständig tat er ihr weh. Ihr und ihrer Mama. Kein Wunder, dass ihre Mama bei jeder Gelegenheit nach Deutschland floh. Wegen der Arbeit, hatte sie immer gesagt. So ließ sie auch dieses Mal ihre kleine Tochter alleine bei ihrem gewalttätigen und drogensüchtigen Mann in Athen zurück. So sehr die Kleine ihre Großeltern anflehte, sie kamen nicht. Dies sollte auch die letzte Bitte ihrer kleinen Enkeltochter sein. Denn was der Vater seiner eigenen Tochter eines Abends im Keller antat, schockierte selbst die abgehärtesten Kriminalpolizisten Athens. Wie brutal und gefühlskalt er bei dem Mord vorging und vor allem aus welchem absurden Grund seine Tochter sterben musste, erfahrt ihr jetzt.

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Ein Kochrezept für Grausamkeit

Savvas B. tötete seine vierjährige Tochter nicht einfach nur, sondern ging sehr kaltblütig und brutal vor. Er häutete seine Tochter bevor er sie zerstückelte. Anschließend kochte er die einzelnen Fleischstücke zwei Tage lang zu einem Eintopf mit Reis und Kartoffeln. Seinen Eintopf verpackte er anschließend in Alu-Folie und gab es Obdachlosen zu essen(!).

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Keinerlei Spuren

So ekelerregend ließ er die Leiche seiner Tochter verschwinden. Doch auch den Tatort des Verbrechens reinigte er gründlich mit Chlor, um die Blutlachen zu entfernen. Zudem tauschte er sämtliche Sanitäranlagen aus, um selbst die kleinsten Blutspuren zu beseitigen. Doch seine Drogensucht wurde ihm schließlich zum Verhängnis. Während eines Drogenrausch gestand er seinem Freund die grausame Tat, der das der Polizei mitteilte.

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Keine Liebe für das Mädchen

Liebe erfuhr das Mädchen von ihrem Vater nie. Im Gegenteil sogar. Savvas B. schien nur Neid und Hass für sein eigenes Kind übrig zu haben. Warum? Er war eifersüchtig auf seine Tochter, weil sie mehr Liebe von seiner Frau bekam als er. So absurd es auch klingen mag: Sein Tatmotiv war Eifersucht.

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Wo war Mama?

Die Mutter arbeitete zunächst als Prostituierte und später dann als Begleiterin und lernte dabei einen deutschen Schmuckhändler kennen. Sie hatte geplant endgültig zu ihrem Liebhaber nach Deutschland zu ziehen. Ob sie darüber nachdachte ihr Kind mitzunehmen, ist unbekannt. Aber mal ganz ehrlich – welche liebende Mutter lässt ihr Kind immer wieder beim drogensüchtigen Vater zurück? Von Mutterliebe kann hier nicht wirklich die Rede sein. Armes Mädchen…

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Ehrenkodex

Obwohl Savvas B. „nur“ mit einer Freiheitsstrafe verurteilt wird, steht ihm der nahe Tod bevor. Denn es gilt im Knast die allgemeine Regel, dass Verbrechen an eigenen Kindern in keiner Weise geduldet werden. So wird Savvas B. mit großer Wahrscheinlichkeit von seinen Mitgefangenen entweder in den Tod getrieben oder sogar getötet. So will es eben der Ehrenkodex…

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