Sie liebt ihren Freund über alles, aber darf ihn nicht heiraten. Stattdessen wird sie zwangsverheiratet. Mit einem Verwandten, für den sie rein gar nichts empfand. Jegliches Betteln und Anflehen, doch bitte an ihr Glück zu denken, prallte bei ihren Eltern einfach ab. Die Zwangshochzeit ließ die junge Frau aus Pakistan nicht auf sich sitzen. Ihr Plan: Ihren Mann vergiften. Doch dieser Mordversuch eskalierte und endete in einem Massenmord. Wie das passieren konnte und wer noch hinter dem Mordversuch steckte, erfahrt ihr jetzt.

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Das weiße Gift.

Gemeinsam mit ihrem Geliebten heckte sie den Plan aus, ihren Ehemann zu vergiften. Derzeit steht auch die Tante des Geliebten unter Verdacht, an diesem Verbrechen beteiligt gewesen zu sein. Das Gift bekam die junge Pakistanerin von ihrem Liebhaber. Dieses mischte sie morgens zusammen mit Milch an und gab es ihren Ehemann zu trinken. Doch er trank diese Mischung nicht. Was danach folgte, könnte auch aus einem Drehbuch stammen…

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Lassi für alle

Tragischerweise bekam ihre Schwiegermutter die abgelehnte Milch ihres Sohnes in die Hände und kochte daraus ein traditionelles Joghurtgetränk namens Lassi, das sie während eines großen Familientreffens servierte. Es tranken 27 Verwandte davon, die plötzlich das Bewusstsein verloren und in ein Krankenhaus eingeliefert wurden. Für 17 Menschen kam jegliche Hilfe zu spät. Sie starben im Krankenhaus.

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Ironie des Lebens

Die junge Frau hat bereits gestanden, ihren Mann vergiften zu wollen, doch ob es wirklich ihre alleinige Entscheidung war, will die Polizei noch ermitteln. Am Ende kostete der Mordversuch an ihrem Ehemann 17 unschuldige Menschenleben. Die bittere Ironie dieser Geschichte: Der Ehemann hatte die Vergiftung überlebt – dafür mussten 17 andere sterben.

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