Es gibt tatsächlich Frauen, die sich schwängern lassen, nur um dann wieder abzutreiben. Sprich, das Risiko beim S*x und die Schwangerschaft sind geil – dass du am Ende einen Braten in der Röhre hast, eher nicht so. Der wird später lieber ausgesetzt, weggegeben oder eben abgetrieben. Klingt abartig? Ist es auch, aber Mutterliebe sucht man beim Breeding-Fetisch vergebens. Bei diesem sexuellen Drang, der auf einen überdurchschnittlichen, natürlichen Fortpflanzungstrieb zurückgeht, steht die verantwortungslose Lust im Mittelpunkt. Wie heftig diese extreme Vorliebe wirklich ist, lest ihr hier!

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Vater, Mutter, Kind

Insgesamt gibt es bei dieser Vorliebe drei Stufen. Erstens: Die eher softe Variante beinhaltet ungeschützten S*x, bei dem das Risiko einer Schwangerschaft in Kauf genommen und als besonders erregend wahrgenommen wird. Wer dann später tatsächlich schwanger wird, hat natürlich die Arschkarte gezogen. Aber wer zockt, kann eben auch verlieren. Auf der nächsten Stufe sieht es etwas anders aus. Hier geht es um S*x mit dem Wunsch einer Schwangerschaft. Nur das Kind will man eben nicht austragen, sondern abtreiben.

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Photo via VisualHunt

Der Gipfel des Absurden ist allerdings erreicht, wenn man eine Schwangerschaft provoziert und auch die Geburt durchzieht, aber dann das lebendige und in die Windeln kackende Endresultat nicht will. Hier ist neben einer gewissenlosen Einstellung auch eine besonders enge Zusammenarbeit mit Adoptionsagenturen gefragt. Manche Breeding-Fans behalten ihre Kinder aber auch, doch haben sie nicht immer ein gutes Gefühl dabei. Es gibt sogar “Eltern“, die in öffentlichen Chats gestehen, dass sie ihre Kinder nicht lieben – also so gar nicht. Sie seien lediglich ein Nebenprodukt(!) ihres Treibens und halt einfach da! (WIE BITTE?!)

Verhütung? Nee, lass mal.

Im Internet findet man zahlreiche Blogs und andere Online-Spielwiesen, die „Tipps“ für das Ausleben dieser Vorliebe geben. Ein großes Thema sind immer wieder die langweiligen Partner der coolen Fetisch-Fans. Es ist verständlicherweise nicht einfach, seine bessere Hälfte davon zu überzeugen, die Verhütung komplett über Bord zu werfen und gleichzeitig nicht über die Folgen nachzudenken. Konfliktpotenzial hoch 10. Wenn der Angebetete aber trotz allem Bitten und Betteln nicht mitspielen möchte, hat die kompetente Community noch einen ganz anderen Tipp für die Breeding-Ladys: Bl0w J0bs! „Er kommt in deinem Mund, du spuckst das Sp#rma in deine Hand und führst es dir einfach selbst ein.“ Tada! Und schon haben wir ein super Happy End – zumindest für besagte Fetisch-Girls.