Kindergeschrei, Gestank, VIEL zu lautes Gelächter – hallo, Mordgedanken! Jeden Morgen in der Bahn schluckst du deinen Unmut herunter und versuchst dich zu beruhigen. Als dich eine ungeduldige Oma wie selbstverständlich zur Seite schubst und du deshalb einem schwitzenden Mann in die Arme fliegst, machst du deinem Wutanfall beinahe Luft. BEINAHE. Denn das ist der Unterschied zwischen dir und denen, die dann wirklich durchdrehen. Während du dich zusammenreißt, werden diese Menschen zum Mörder. Die Gründe? Kleinigkeiten…

Der Twinkie-Mord

Nach einer Polizeikarriere , gekrönt von Misserfolgen, kündigte der Polizist Dan White seinen Job. Doch als er seinen Job zurückhaben wollte, stellt sein Chef sich quer. Da schoss White ihm kurzerhand in die Schulter. Und in die Brust. Und zweimal in den Kopf. Bevor er ging, schoss er noch weitere fünf Mal.  Die Ursache für diesen „kleinen“ Wutanfall? Twinkies (eine sehr süße, amerikanische Kuchenform).  Der hohe Zuckergehalt hat Dans Depressionen verstärkt und zur Tat geführt. Ah ja.

Quelle: pixabay.com

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Die Slenderman-Mädchen

Slenderman ist DAS Horror-Internet-Meme unserer Zeit. Der Grafiker Eric Knudsen entwarf die Figur 2009 und fügte sie in ein altes, historisches Foto voller Kinder ein.  Seitdem kursiert die düstere Legende, dass Slenderman Kinder mit seinen langen Armen in eine Umarmung zieht, um sie zu verschleppen. Die zwölfjährigen Mädchen Morgan G. und Anissa W. waren so begeistert von dem gruseligen Fantasiemann, dass sie ein Opfer darbringen wollten, um mit Slenderman in seiner Villa leben zu dürfen. Um ihren Plan in die Tat umzusetzen, lockten sie eine Mitschülerin in den Wald und stachen 19 Mal mit einem Messer auf sie ein.

Quelle: Wikimedia.com

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Der Vampir

Nachdem Allan Menzies den Film „Die Königin der Verdammten“ ca. 100 Mal  gesehen hatte, erschien ihm im Traum eine der Figuren. Sie versprach ihm, ihn zum Vampir  zu machen. Ihre Bedingung : Töte deinen besten Freund, trink sein Blut und iss sein Gehirn. Und genau das tat er. Vampir wurde er nicht – und das nahm ihn so sehr mit, dass er sich im Gefängnis das Leben nahm.

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Die Matrix-Rechtfertigung

„Ich dachte, ich wäre in der Matrix“ – eine Verteidigungsstrategie, die sogar einen eigenen Begriff bekommen hat (Matrix Defense). Die Täter behaupteten, in einer parallelen Realität gewesen zu sein , in der sie jeder töten wollte. Sie töteten quasi aus Selbstverteidigung. Die meisten Fälle kamen deshalb in die Psychiatrie, anstatt ins Gefängnis. Lee Malvo, ein Mörder, der darauf plädierte, empfahl dem FBI sogar, den Film „Die Matrix“ zu schauen, wenn sie ihn verstehen wollten.

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Die Avril-Lavigne-Tickets

Robert Lyons, 39, wollte einfach nur Avril Lavigne live sehen. Doch seine Mama erlaubte es nicht. Der bipolar gestörte Mann griff nach einer Champagnerflasche und schlug seiner Mutter den Kopf ein. Dann tat er das, was sie literarisch auch mit ihm gemacht hatte: Er rammte ihr wiederholt ein Messer in den Rücken, bis das Messer zerbrach.  Im Anschluss übergoss er sie mit Bleiche und diversen anderen Haushaltsmitteln – wahrscheinlich ein Versuch, ihre Leiche zu beseitigen.

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Der falsche Dexter

Mark Twitchell liebte die Serie „Dexter“ und wollte unbedingt so sein wie der Hauptcharakter – ein skrupelloser Mörder.  Mit einem weiblichen Fake-Profil auf einer Datingseite lockte er Johnny Altinger in seine Garage, schlug ihn zusammen, sägte ihn in Einzelteile und versuchte die Überreste zu entsorgen. Etwas ausgeschmückt schrieb er das Ganze auf – und half der Polizei damit sehr weiter.

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