Täglich erreichen uns Nachrichten von Tod, Zerstörung und Krieg. Man ist mittlerweile so abgestumpft, dass man meinen könnte,  nichts kann mehr schocken. Doch was sich in West Virginia USA abgespielt hat, lässt einem das Blut in den Adern gefrieren. Von dem Freund ihrer Mutter wurde ein 10 Monate altes Mädchen bis zum Tode missbraucht.

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Benjamin Taylor beugt sich über den unschuldigen Körper des 10 Monate alten Mädchens und tut, was für uns unverständlich erscheint. Ohne auf die Schreie der Kleinen zu achten, vergeht er sich an ihr. Irgendwann weicht das Weinen einer drückenden Stille. Benjamin ist fertig und lässt den leblosen Körper des Mädchens einfach liegen. Der Torso des Babys ist mit Blut überströmt, die Augen vom vielen Weinen zu geschwollen.
Die Mutter, die die Freundin von Benjamin ist, findet sie erst Stunden später. Doch auch eine Notoperation im Krankenhaus konnte das Leben ihrer Tochter nicht retten. Benjamin Taylor erwartet jetzt lebenslange Haft. Auch seine dreiste Ausrede, konnte Benjamin Taylor nicht vor seiner gerechten Strafe bewahren.

„Ich hatte einfach ein Blackout.
Ich weiß nicht, woher die Verletzungen kommen!“

Der Anblick, der sich Rettungskräften und Polizisten eröffnete, als sie den Tatort betraten, hätte grausamer nicht sein können. Taylor hatte notdürftig versucht, das Blut des Babys wegzuwischen. Überall lagen blutdurchtränkte Decken und Kleidung. Daneben stand Amanda Leigh Adkins. In den Armen hielt sie die regungslose Emmaleigh. Ihr kleiner Körper war bis zur Unkenntlichkeit zugerichtet – durch Benjamin Taylors perverse Lust malträtiert. County Sheriff Tony Boggs gab später an, dass es der schlimmste Anblick seiner langjährigen Laufbahn war.

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Über ein Jahr liegt die widerliche Tat jetzt schon zurück. Doch die kleine Emmaleigh und ihr grausames Schicksal werden den Menschen in West Virginia wohl für immer im Gedächtnis bleiben. Nicht zuletzt, weil der Fall die Regierung des US Staates dazu veranlasste ein neues Gesetzt gegen Kindesmisshandlung mit Todesfolge zu verabschieden.

„Wenn 80 Jahre Knast zu wenig ist…“

Wenige Monate nach Emmaleighs tragischem Tod verdoppelten sie das Stafmaß für derartige Verbrechen. Statt 10-40 Jahren, drohen brutalen Kindesmisshandlern jetzt 20-80 Jahre Knast, wenn ihre Opfer zu Tode kommen. Mit dieser Verordnung wollen die Abgeordneten und der Gouverneur von West Virginia ein Zeichen setzten. Im Andenken an den grausamen Fall des kleinen Mädchens, wurde das Gesetzt Emmaleigh’s Law getauft.

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