Der Raum ist mit 15 nackten Menschen gefüllt. Alle riechen sehr streng, denn die Anführer der Sekte verbieten jegliche Körperhygiene. Die Frauen werden dazu gezwungen, sich anzufassen und mit den Männern zu schlafen. Bald ist die Orgie in vollem Gange. In dem Zimmer wird es immer heißer, die Kult-Mitglieder schwitzen und der Gestank wird schlimmer. Wer nicht am Gruppensex teilnimmt, muss mit heftigen Strafen rechnen. Dann drohen Prügel, man wird weggesperrt oder bekommt statt roher Tierinnereien (WHAT?!) gar nichts mehr zu essen. Die meisten sind schon lange nicht mehr freiwillig hier. Doch für sie gibt es kein Entkommen aus den Fängen der “Verteidiger Christi”. Was es genau mit dieser kranken Sekte auf sich hat, liest du jetzt!

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Erlösung? Fehlanzeige!

Die meisten Mitglieder werden im Internet auf die “Defensores de Cristo” aufmerksam. Hier lockt Anführer und Guru Jose Arenas Losanger Segovia mit verlockenden Angeboten: Er verspricht seinen Jüngern Erfolg und Reichtum, will sie in den “Kreis der Auserwählten” mit “reinem Herzen” aufnehmen. Sich selbst verkauft er dabei als Wiedergeburt Christi. Is’ klar. Von Zwangsprostitution und Missbrauch ist da noch keine Rede.

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Im Namen Christi gefoltert

Erst, nachdem sich die Neuankömmlinge für mehrere hundert Euro in eines der Sekten-Zentren einkaufen, um dort durch Hypnose, Wunderheilung und Exorzismus auf den rechten Weg zu gelangen, wird ihnen langsam bewusst, worauf sie sich eingelassen haben. Dann wird versucht, die Mitglieder mit Folter, Prügel und Erniedrigung zu brechen.

“Sie brechen dich komplett. Irgendwann zweifelst du sogar deinen eigenen Namen an.”

Frauen werden zu Sexsklavinnen für die Kultführer und müssen auf dem Strich Geld für die Sekte verdienen. Männer müssen neue Mitglieder rekrutieren und ein Leben als Diener fristen.

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Internationales Netz der Perversion

2013 gelang es der mexikanischen Polizei das Hauptquartier der Sekte an der Grenze zu den USA zu stürmen. Viele festgehaltene Anhänger konnten befreit und führende Mitglieder der Sekte festgenommen werden. Doch Der Kult tritt noch heute in 80 weiteren Ländern (hauptsächlich in Latein Amerika) Menschenrechte mit Füßen und zwingt seine 10.000 Mitglieder zu perversen Orgien. Krank!

Quellenverzeichnis:
cnn.com
dailymail.co.uk
spiegel.de

Titelbild: Credit: Photo by Radarsmum67 on Visual Hunt   CC BY (Symbolfoto)