Markus L. war schon lange scharf auf die von ihm trainierten Einrad-Mädchen. Um seine kranke Lust zu befriedigen platzierte der 45-Jährige heimlich Kameras in Duschen, Umkleiden und Toiletten. Hier filmte er die jungen Sportlerinnen unbemerkt. Das Ergebnis: 12.000 (!) Bilder und Videos mit kinder-pornografischem Inhalt. Jetzt wurde Markus L. der Prozess gemacht. Wie lange der Pädophile sein widerliches Spiel schon trieb und wie lächerlich seine Strafe ausgefallen ist, liest du jetzt!

50 Opfer heimlich gefilmt

Für die Mädchen und jungen Frauen aus seinem Sportverein gab es kein Entkommen. Acht Jahre lang nahm der Einrad-Trainer sie unbemerkt in den intimsten Situationen auf. Die Kameras versteckte er in Lufterfrischern, Rauch- und Bewegungsmeldern. Das jüngste Kind? Gerade einmal neun Jahre alt.

Spanner 2.0

“Ich habe viel Zeit investiert.”

Für Markus L. waren die Bilder und Videos die perfekte Vorlage, um sich damit sexuell zu befriedigen. Seine widerlichen Pläne setzte der Spanner äußerst sorgsam und perfide um. Sogar vor Trainingslagern und Wettkämpfen platzierte er die Geräte in Schlafräumen und Sanitäranlagen. Dafür fuhr er extra früher los und “investierte viel Zeit”.

Strafe? Nicht wirklich…

2015 entdeckte seine Ex-Freundin die abscheuliche Sammlung und alarmierte sofort die Polizei. Im Januar 2018 sprach man den IT-Expertin wegen Herstellung und Besitz von Kinderpornografie schuldig. Eine Richterin verurteilte Markus L. zu zwei Jahren Haft. Und das auf Bewährung! So muss sich L. zwar einer Sexualtherapie unterziehen, bleibt aber weiter auf freiem Fuß. Ein Witz.

Quellenverzeichnis:
bild.de
stuttgarter-nachrichten.de

Titelbild: Symbolfoto: Via Visualhunt.com