Ein Foto geht um die Welt: Es zeigt einen angeblich verhungernden Eisbären. Der Grund: Klimawandel! Geschossen hat das Bild Naturfotograf Paul Nickel. Seine Story dazu – herzzerreißend! Doch jetzt kommt raus – Nickel hat uns einen (Eis-)Bären aufgebunden, denn Biologen können bestätigen – die ganze Story ist FAKE. Was wirklich hinter dem Foto steckt und wieso er uns damit alle verarscht hat – bei uns erfahrt ihr die Wahrheit über den dünnen Eisbären.

Eine Lüge für den Klimaschutz

Im Video macht Paul klar: Das ist der Klimawandel und die Erderwärmung, die diesen Eisbären so zugerichtet haben. Der Aufschrei ist groß. Das Video hat die Welt wachgerüttelt. Für das Klima ist dieses Bildmaterial natürlich ein Segen. Endlich wird die öffentlich Debatte mit einem wirkungsvollen Thema auf den Klimawandel gerichtet. Doch dann schauen sich Biologen das Bild und das Video mal GENAUER an…

Symbolbild via visualhunt by iRonInk

Gute Absichten -> schlecht ausgeführt.

Zuerst: JA, der Eisbär verhungert, doch der Grund dafür ist nicht der Klimawandel. Mehrere Wissenschaftler und auch Einheimische des Polarkreises haben die Fotos bewertet und sind zu dem Schluss gekommen: Der Bär ist krank und/oder verletzt und kann deshalb nicht mehr jagen. Deshalb muss er viel weiter südlich in Menschensiedlungen nach Futter suchen.

Symbolbild via visualhunt by Teri Tynes

Das Problem bleibt trotzdem…

Solch ein schwerwiegender “Fehler” kann unmöglich unabsichtlich gemacht worden sein. Zwar hilft das Bildmaterial in erster Linie im Kampf gegen die Klimaerwärmung, doch wenn die Geschichte hinter den Fotos erfunden ist, schadet das dem Klimaschutz nur noch mehr. Denn auch wenn dieser einzelne Bär nicht direkt vom Klimawandel bedroht war, so ist die Rasse Eisbär auf lange Sicht gesehen zum Tode verurteilt, sollte die Menschheit ihr Verhalten nicht ändern.

Titelbild (Symbolbild) via visualhunt by Scott_Calleja

Quellenverweise: 
snopes
welt