Lenas Schreien wird immer lauter. Mehr und mehr Tränen fließen über ihr kleines Gesicht. Der Säugling ist gerade einmal zwei Monate alt. Ihr Vater ist extrem brutal und maßlos überfordert. Der 21-Jährige greift dem Baby um den Brustkorb und schüttelt seine Tochter heftig durch. “Wieso weinst du? Was ist los mit dir?”. Dann kniet sich der junge Mann auf die Beinchen des Babys. Er will es wickeln. Doch die Knochen des Säuglings halten der Last nicht Stand und brechen. Einer nach dem anderen. Unter den Schmerzen wird Lenas Weinen schlimmer… und ihr Vater dreht völlig durch…

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Misshandelt aus “Stress”

“Ich war einfach gestresst… der wenige Schlaf hat mich fertig gemacht.”

Richard Root kam nicht darauf klar, dass das Weinen der kleinen Lena (Name v.d.R. geändert) an jenem Nachmittag immer heftiger wurde. Aus lauter Frust, Hass und Brutalität wurden seine Griffe fester, sein Schütteln stärker. Die Schreie seine Tochter dröhnten in seinen Ohren, bis der junge Vater endgültig durchdrehte. Im Wahn schlug der US-Amerikaner aus Wisconsin auf das kleine Baby ein. Nicht einmal, nicht zweimal… immer wieder trafen seine Schläge den kleinen Körper seiner Tochter.

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Das schreckliche Ausmaß der Gewalt

Das Ergebnis des widerlichen Gewaltausbruches: 20 Knochenbrüche und mehrere Hirnblutungen. Dass der Säugling die heftige Attacke überlebte, gleicht einem Wunder. Als die Mutter ihre übel zugerichtete Tochter entdeckte, alarmierte sie sofort den Notruf. Lena wurde ins nächste Krankenhaus geflogen, wo die Ärzte neun gebrochene Rippen, einen gebrochenen Arm, ein gebrochenes Bein, Prellungen im Gesicht und zahlreiche Hirnblutungen feststellten.

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Die Strafe? Für’n Ar***!

Seit ihrer Genesung lebt die kleine Lena bei Verwandten. Richard Root wurde bald nach der Tat festgenommen und musste sich vor Gericht für seinen brutalen Ausbruch verantworten. Das Urteil? Ein schlechter Scherz. Root wurde zu sieben Jahren auf Bewährung verurteilt. Hinter Gitter muss er lediglich für sechs Monate. Vor kurzem bekam seine Frau ein zweites Kind von ihm. Es bleibt nur zu hoffen, dass ihrem Sohn nicht ein ähnliches Schicksal blüht.

Quellenverzeichnis:
nextshark.com
dailymail.co.uk

Titelbild: Symbolfoto: Photo credit: jessicafm on Visualhunt /  CC BY