“Wir machen es auf ihrer Geburtstagsparty!”, “Bist du sicher? Und was machen wir mit dem ganzen Blut?” “Wir machen es in der Badewanne, dann kann man es einfach abspülen.” “Ich besorge das Messer und du das Klebeband, okay?” Was wie eine Unterhaltung zwischen zwei abgebrühten Schwerverbrechern klingt, ist eigentlich die Unterhaltung zwischen zwei zwölfjährigen Schuldmädchen. Doch die Tat, die sie planen, macht das nicht weniger grausam – die beiden planen eine Mitschülerin zu erstechen – der Grund dafür? Ein Videospiel! Wie das passieren konnte lest ihr jetzt:

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Faszination SLENDERMAN

Sicher habt ihr schon von dem Spiel Slenderman gehört. Erstmals im Jahr 2014 eroberte das Gruselspiel das Internet. Ziel ist es, möglichst lange einer unheimlichen groß gewachsenen, gesichtslosen Person – dem Slenderman – zu entkommen. Einige Fans nahmen das Spiel wohl einen Ticken zu ernst. Es gab mehrere Fälle von verkleideten Fans, die als “Slenderman” ihre Nachbarschaft erschreckten usw. Doch die beiden Mädchen aus Wisconsin haben es einfach nur extrem übertrieben.

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Geplant wie ein Auftragsmord

Sie verehrten den Charakter aus dem Videospiel so sehr, dass sie ihm ein Blutopfer darbieten wollten. Eiskalt wählten sie unter ihren Schulkameradinnen ein Opfer aus und planten den Mord – als wäre es ein spaßiger Wochenendausflug. Bei einer Geburtstagsparty wollten sie ihre Freundin in ihrem eigenen Badezimmer ermorden. Doch sie entschieden sich spontan um und lockten sie in den nahe gelegenen Wald. Dort fesselten sie sie mit Klebeband.

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Unstillbarer Blutdurst

Was dann folgt, ist einfach unverstellbar: 19 Mal stachen die beiden Mädchen mit einem Küchenmesser auf ihr Opfer ein. Doch wie durch ein Wunder verfehlten die Stiche wichtige Organe. Ihr blutiger Körper konnte von der Polizei gerettet werden, das Mädchen überlebte schwer verletzt. Die beiden Täterinnen wurden nach Jugendstrafrecht verurteilt und in eine Psychiatrie eingewiesen. Bereut haben sie ihre Tat vor Gericht nicht.

Quellenverzeichnis:
wikipedia
theguardian

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