“Keine Sorge, mein Kleiner. Jetzt gehörst du zu mir.” Er nahm den kleinen Jungen an die Hand und führte ihn hinauf zu seinem Zimmer. Er schloss die Tür hinter sich ab und setzte sich aufs Bett. Der kleine Mikéle stand eingeschüchtert im Raum als der fast 60 Jahre alte Heimleiter den Jungen zu sich winkte. “Hab keine Angst. Wir werden nur ein bisschen Spaß haben,” sagte er. Er zog den Jungen aus und begann ihn zu massieren. Überall. Dann zog er sich die Hose runter und zwang den Jungen ihn oral zu befriedigen. Als er fertig war, schickte er den vollkommen verstörten Jungen weg. Mikéle verstand nicht, warum Menschen ihm erzählten, dass er im Waisenhaus sicher wäre.  Wie aus der Hoffnung vieler Kinder die Hölle wird und was für eine lächerliche Strafe der deutsche Kinderschänder erhalten hat, lest ihr jetzt. 

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Ein Verein voller Pädophiler.

Der damals 57-jährige Hans Joachim B. wurde gemeinsam mit seinem brasilianischen Komplizen am Münchener Flughafen gefasst. An ihrer Seite ein elfjähriger Junge, den die Männer nach Deutschland einschleusten. Neben den Besitz von kinderpornografischen Material fanden die Ermittler auch heraus, dass der Deutsche Leiter eines Waisenhauses in Haiti war. Dort missbrauchte er gemeinsam mit seinen Kollegen hilflose Kinder. In Berlin leitete Hans Joachim B. ein Verein mit dem er Straßenkinderprojekte in Haiti auf die Beine stellte, um so die Kinder zu sich in das Waisenhaus zu locken. Einfach nur grauenhaft!

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Kein Mitgefühl, kein Mitleid, kein Mensch.

Sie werden in ihrer Not entführt, vergewaltigt und ausgebeutet. Es ist das traurige Schicksal vieler Kinder in Haiti. Schlimm genug, dass Haiti immer wieder von Naturkatastrophen heimgesucht wird, die viele Kinder so zu Waisen macht. Doch statt diesen Kindern ein sicheres Zuhause zu bieten, beraubt man ihnen ihrer Menschenwürde. So gab sich der scheinbar hilfsbereite Deutsche als Haiti-Helfer aus, nur um seine perversen und kranken Fantasien mit Kindern auszuleben. Wegen mehrfachen sexuellen Kindermissbrauchs erhält der Täter lächerliche vier Jahre und sechs Monate.

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Es trifft immer die Schwächsten.

Wo das Leid der Kinder groß ist, sehen viele Menschen ein lukratives Geschäft. Während der Hilfsaktionen verstecken sich viele an der Lebensmittelvergabe oder am Trinkwasser, um die Kinder dort abzufangen und direkt anzusprechen. Sie versprechen ihnen Hilfe und Sicherheit für sich und ihre Hinterbliebenen. Diese Kinder werden jedoch schamlos zur Prostitution gezwungen oder als Restavèk (Sklaventradition in Haiti) verkauft. Dieses Schicksal der Kinder sollte jedem Menschen doch eigentlich das Herz brechen, oder?

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Quellenverweise:
spiegel.de
spiegel.de

(Symbolbild) Photo by Monica's Dad on VisualHunt /  CC BY